© Faroqhi | Peretz. 2019 Berlin.

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Pieme Pahite

Pieme Pahite ist das indianische Wort für den Los Angeles River, einem Fluss, dem alles geraubt wurde, sogar sein Name.

 

In den Bildern sieht man Stationen von Verlauf des Flusses durch die Stadt Los Angeles. Der Fluss ist sogar bei Einheimischen weitgehend unbekannt.

An einigen Stellen ist er unscheinbar und verborgen wie etwas, für das man sich schämen muss; andernorts wird er gesäumt von Parkanlagen, die dafür zeugen, dass ein Fluss für Lebensqualität einer Stadt stehen kann. Häufig säumen Fabrikanlagen seine Ufer, in der Nähe der Hollywood Studios wird das saisonale Rinnsal in Beton gepresst und in L.A. Downtown dient das meist trockene Flussbett aus Beton als graffitibesprühter Treffplatz von Gangs und als Hintergrund für Actionfilmszenen.

Titeltafeln erzählen die Geschichte des L. A. River.

Aus Angst vor Überschwemmungen wurde das Flussbett in den 1930er Jahren in Beton eingearbeitet. Im Laufe der Jahre wurde das verschmutzte Wasser über 50 Jahre vergessen. Erst seit den 80er Jahren wurde das Bewusstsein für die Bedeutung des Flusses geweckt. An den meist unbeaufsichtigten Flussufern werden ökologische und soziale Probleme der Stadt spürbar.

 

Mit Unterstützung des Stipendiatenprogramms der Villa Aurora.

https://www.vatmh.org/de/stipendiaten-jahresliste/years/2009.html

Regie Anna Faroqhi, Haim Peretz Kamera Haim Peretz Schnitt Anna Faroqhi Produktion Anna Faroqhi Filmproduktion 

Produktionsjahr 2009 Format Datenfile (aufgenommen auf minDV), 1:1,66 Länge 18 Min. Premiere 6. Nov. 2009, Martin-Gropius-Bau Berlin