© Faroqhi | Peretz. 2019 Berlin.

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Drei Stummfilme mit Musik

aus: Die Geschichte von Belinda und Zoe, Bild: Til Maier

aus: Die Geschichte von Belinda und Zoe, Bild: Til Maier

Anna Faroqhi

 

Zwischen den Jahren 1998 und 2001 schrieb und drehte Anna Faroqhi drei Stummspielfilme, die sie wegen der Kontinuität in Besetzung und Team als Trilogie ansieht.

Die Filme erzählen von Freundschaften zwischen jungen Frauen und suchen nach einem unbeschwerten Erzählen. Sie sind in Farbe und auf Film gedreht, spielen im deutlich erkennbaren Berlin der Gegenwart und beziehen sich formal auf die Erzählsprache des frühen Films. 

 

Die Geschichte von Belinda und Zoe (1998)

 

Die Freundinnen Belinda und Zoe haben ihre alltäglichen Probleme wie einen Freund, mit dem gestritten wird (Belinda) oder bloß eine Topfpflanze (Zoe). Beide träumen von einem besseren Leben. Die Möglichkeit dazu bietet sich, als ein Mann einen Koffer voller Geld in dem Café vergisst, in dem die beiden arbeiten. Das bessere Leben kann beginnen, wäre da nicht der Gangster, dem das Geld gehört. Die Freundinnen beschließen fortzureisen. Vorher müssen sie allerdings den Gangster loswerden.

 

Buch, Regie Anna Faroqhi Kamera Til Maier Darsteller Valeska Hanel, Katrin Bühring, Ronny Tanner, Igor Jeftic Schnitt Jochen Retter Musik Benjamin Rinnert Piano Babett Grawitter Produktion Anna Faroqhi Filmproduktion und HFF München Produktionsjahr 1998 Format16mm (von 8mm), 1:1,33 Länge 12 Min. Premiere Rotterdam Film Festival Feb. 1998

 

 

Ein Mann für Marie (1999)

 

Eines Tages taucht in der Schneiderei, in der Marie arbeitet, Liliane auf. Die Schulfreundin hat einen reichen Mann geheiratet und lebt ein Luxusleben. Die beiden jungen Frauen genießen eine unbeschwerte Zeit, in der Liliane mit ihrer Kindheitsfreundin auf Suche nach einem passenden Mann für Marie geht. Doch ausgerechnet den Jungen, für den Marie schwärmt, kann Liliane nicht überzeugen. Es ist Lilianes abenteuerlustiger Ehemann, der sich für die unschuldige Marie interessiert und ihr den Hof macht. Eine fragile Beziehung bricht auseinander, doch bei einem Tanz verzeiht Liliane der Freundin. 

 

Buch, Regie Anna Faroqhi Kamera Til Maier Darsteller Valeska Hanel, Zoe Herman, Felix Knyphausen, Ronny Tanner Schnitt Melanie Werwie Musik Benjamin Rinnert Produktion Anna Faroqhi Filmproduktion Produktionsjahr 1999 Format 16mm, 1:1,33 Länge 18 Min. Premiere Rotterdam Film Festival Feb. 2000

 

 

Mehrwert der Liebe (2001)

 

Lucy kommt der Liebe wegen aus einer anderen Stadt in den Ostteil Berlins und wird von einem Mann wegen ihrer dunklen Hautfarbe angepöbelt. Die Aktivistin Alma verteidigt das Mädchen. Da Lucy keine Bleibe hat und der Freund nicht aufzufinden ist, bietet Alma dem Mädchen an, bei ihr zu übernachten. Auf einem Fest verliebt ein Mitbewohner der WG sich in Lucy, dabei ist auch Alma längst entflammt. Einige Enttäuschungen und Missverständnisse sind nötig, bis Lucy ihren wahren Traummann findet und Alma erkennt, dass sich Liebe nicht erstreiten lässt. 

 

Mit Mitteln des Senats von Berlin.

 

Buch, Regie Anna Faroqhi Kamera Til Maier Darsteller Valeska Hanel, Yangzom Brauen, Felix Knyphausen, Frank Miram Schnitt Anna Faroqhi Musik Benjamin Rinnert Produktion Anna Faroqhi Filmproduktion Produktionsjahr2001 Format16mm, 1:1,33 Länge 28 Min. Premiere Rotterdam Film Festival Feb. 2001

aus: Mehrwert der Liebe, Bild: Til Maier

aus: Mehrwert der Liebe, Bild: Til Maier