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Natura naturata

Die kommenden Kämpfe um Wasser und intaktes Land lassen sich bereits im heutigen Umgang mit der Natur erahnen:

 

Eine Gruppe von Wissenschaftlern überwacht und kontrolliert die Wasserqualität von Berlins größtem Trinkwasserspeicher, dem Müggelsee, mit komplizierten Maschinen und Apparaten - ganz so als wäre der See ein Patient im Krankenhaus.

Bulldozer zerstören künstliche Flussufer, um einen kürzlich - und illegal - kanalisierten Fluss zu renaturieren. Ökologen wollen das fragile Ökosystem des Gewässers wiederherstellen. Der Fluss mündet in einen See, dessen Pegel seit Jahren sinkt, was zu Beschwerden von Fischern und Anwohnern führte.

Ein ehemaliger Truppenübungsplatz hat sich in eine Wüste verwandelt. Das Gebiet wurde von den Behörden zu einem geschützten Wildnisgebiet erklärt. Aber das Land scheint seine eigene Zeit zu brauchen, um die Geschichte des Missbrauchs zu verarbeiten: exzessive Abholzung, Waldbrand, Zwangsarbeit unter dem Naziregime und Panzer, die in der Sowjetzeit über die Erde rollten.

 

Die Natur ist zu einem Kulturgut geworden. Ihr natürlicher Zustand ist eine Utopie, die vor dem Menschen geschützt werden muss.

Der Filmessay erzählt von dem Kampf um eine unberührte Natur. Eine Natur, die nicht als auszubeutendes Objekt, sondern als Subjekt und Partner gesehen wird.

Präsentationen und Festivals:

Festival Film Ohne Grenzen Bad Saarow (Auszug), 02. September 2021

Lift-Off Global Network Online Festival, London und Los Angeles ( https://liftoff.network/online-festivals/), Oktober 2021

International Film Festival Larissa, Griechenland (https://iffl.gr/program-2021/) Dezember 2021

Nominiert für One Earth Awards, Bangalore, India https://filmfreeway.com/OneEarthAwards, März 2022

Festival del cinema di Cefalù, Sizilien, Italien (https://www.facebook.com/festivalcefalu/), Mai 2022

China Dragon Award, China International Conference of Science and Education, Shenzhen, China, (https://filmfreeway.com/CICSEP-China), 26. - 28. 10. 2022, Nominierung

Sprecherin Laura Tonke Regie Anna Faroqhi, Haim Peretz Kamera Haim Peretz Schnitt Anna Faroqhi Production Faroqhi Peretz Filmproduktion, Berlin Produktionsjahr 2021 Format Datenfile, 1:1,66 Dauer 25 min.

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