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Gedenken

Der Film zeigt ein praktisches Beispiel lebendigen Umgangs mit Geschichte.

 

Ehemalige Straßenkinder fordern durch politisches Engagement ihr Recht auf Mitbestimmung ein und initiieren die architektonische Erweiterung einer Gedenkstätte für ein NS-Konzentrationslager.

 

Piet, Dennis und Hugo sind Bewohner eines Wohnprojekts für obdachlose und suchterkrankte junge Menschen in Brandenburg. Gemeinsam mit einer Sozialarbeiterin, einem Historiker und einem Architekten planen und errichten sie ein Symbolisches Grab auf der Gedenkstätte eines NS-Vernichtungslagers, das fußläufig ihres Wohnortes liegt. Nach einem Anschlag auf die Gedenkstätte wollen sie sich mit ihrer Aktion gegen Vorurteile wehren und die eigene Position deutlich zu machen.

 

Der Film beobachtet Gespräche und Interaktionen zwischen den jungen Menschen und den Experten. Aus der praktischen Recherche zur Geschichte des Ortes entsteht ein partizipativ nutzbares Mahnmal. Dabei werden Themen wie die Bedeutung von Form, Platzierung und Gesten besprochen. Die Jugendlichen schaffen etwas Neues: sie definieren Gedenken für ihre Generation neu.

 

gedreht im Justus-Delbrück-Haus I Akademie für Mitbestimmung Bahnhof Jamlitz sowie in KZ-Gedenkstätte Jamlitz 

Produziert im Rahmen des Jugendprogramms von FILM OHNE GRENZEN e.V.

Mitwirkende Dennis Wajda, Piet Paco, Hugo, Andreas Weigelt, Anett Quint, Martin Bennis, Sabine Felber Regie Anna Faroqhi, Haim Peretz Kamera Haim Peretz Schnitt Anna Faroqhi Production Faroqhi Peretz Filmproduktion, Berlin Produktionsjahr 2022 Format Datenfile, 1:1,66 Dauer 18 min.

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